11 März 2007

Vater & Sohn

Mein Sohn ist heute mit mir gemeinsam auf Tour gegangen. Um meinem erzieherischen Auftrag gerecht zu werden, sind wir direkt auf den Planetenweg gegangen. Und zwar von außen nach innen. Das erste Problem bestand schon mal darin, den Pluto zu finden. Der Planetenweg enstand noch vor den Zwergplaneten-Zeiten, also ist hier Pluto noch ein Planet.

Eigentlich wollte ich von dort nur die äußeren Planeten abfahren, aber am Monrepos haben wir uns umentschieden und sind noch durchgefahren bis zur Sonne. Zur Unterhaltung haben wir an jeder Planetenstatue angehalten und ein paar Fotos geschossen.

Da mein Sohn dabei war, bin ich heute insgesamt etwas gemächlicher gefahren, dafür aber fast doppelt so weit wie sonst.

10 März 2007

Teststrecke

Endlich. Gestern hatte ich Zeit, meinen neuen Reifen auf Herz und Nieren zu testen. Erste Erkenntnis: wer hauptsächlich auf Asphalt fahren will, muss einen Straßenreifen nehmen. Das zornige Brummen des Kenda-Reifens, das mit Schwinden des Profils immer leiser geworden ist, ist einem kaum hörbaren Flüstern gewichen. Trotzdem beißt sich der Schwalbe besser in etwas weicheren Boden, das Profil verhakt sich gut in leichten Matsch und Schotter - zumindest besser als der zum Schluss nahezu profillose Kenda. Nur zur Seite ist mein neuer nicht so stabil.

Die Teststrecke habe ich bereits in ähnlicher Form schonmal gemacht. Gestern war das Wetter aber besser. Zuerst zum Monrepos hinunter, dann auf dem Planetenweg bis zum Wilhelmshof, weiter Richtung Tamm. Nach der Unterführung unter der B27 weiter entlang der B27 in Richtung Tamm und dann ab auf die Felder.

Genau an dieser Stelle bin ich gemeinsam mit einem Jogger abgebogen, der genau in meinem Tempo gerannt ist und wir sind dann recht nett ins Gespräch gekommen. Über den üblichen Einsteiger (ist das schwer?) ging das Gespräch dann über Einradfahren und Joggen als Ausdauersportart, geeignete Strecken rund um Asperg und Tamm, und alles mögliche. Erst ca. 1,5km später haben sich unsere Wege wieder getrennt. Netter Kerl, wenn er mich nur nicht gesiezt hätte. Ich komme mir da echt alt vor.

Weiter ging's dann am Bahnhof unter der Bahnlinie durch, dann gleich Richtung Hurst. Nachdem ich keinen Bock auf den mörderischen Anstieg voraus hatte, bin ich vor der Hurst rechts zum Behindertenheim abgebogen und habe bei der ersten Gelegenheit versucht, die Hurst zu erklimmen - was nicht ging, der üble Schotterpfad war mir zu schwer. 200m weiter westlich ging dann aber ein vergleichsweise harmloser, geteerter Anstieg hinauf. Das wird meine neue Hausstrecke.

Auf der Karte ist ein recht regelmäßiger Weg rund um Tamm Hohenstange und das Tammer Feld entstanden. Eigentlich nicht übel. Musikalisch war's nicht so spannend. Ich habe zwar den Batteriestand meines eTrex geprüft, den MP3 Player dabei aber großzügig ausgelassen. Nach höchstens einer Minute Spielzeit hat mich der der Ton wieder verlassen und ich habe lieber meinem neuen leisen Reifen gelauscht. Auch gut.

06 März 2007

29x2.1"=28x2.0"

Lustige Rechnung. Mein Einrad ist wieder komplett. Mit dem Marathon XR 28x2.0" Reifen. Passt wie ein Handschuh. Ob der Reifen jetzt auch die Kohle wert ist, werde ich erst in einem Jahr wissen, wenn da immer noch Profil drauf ist. Auf jeden Fall rollt er wesentlich leiser und leichter als der Kenda.

05 März 2007

Keinrad


Sieht schon lustig aus, mein Keinrad. Wird wahrscheinlich wieder stundenlange Übung kosten, bis ich auf meinem Keinrad fahren kann, aber sicher ist es dann ein unvergleichliches Gefühl, so knapp über dem Boden auf keinem Rad dahinzugleiten.

Vielleicht gründe ich auch einen Verein der Keinradfahrer. Fehlt nur noch ein cooler englischer Name. Nonecycle? Zerocycle?

Und was die Leute wohl sagen... Die flippen ja schon aus, wenn man auf einem Rad ankommt. Was habe ich dann wohl an Sprüchen zu erwarten? He, Sie haben zwei Räder verloren! Naja, klingt eher unwahrscheinlich ;).

04 März 2007

29x2.1"

Ich glaub's doch einfach nicht. Seit Wochen suche ich nach einem Reifen in 29x2.1" und kein Radhändler kann mir helfen. Gestern habe ich dann auf MTB Reviews von dem Schwalbe Big Apple 29er gelesen. Obwohl ich inzwischen genau weiß, dass Schwalbe keine 29" Reifen herstellt.

Im Beschreibungstext steht dann auch 28x2.35" als Reifengröße und weiter: european 28" is standard 29'er sizing. Na, das hat mich dann doch hellhörig werden lassen und abends stand ich dann mit dem ausgebauten und inzwischen wieder platten Rad beim Reifenhändler. Wir haben dort dann verschiedene 28" Mäntel ohne Probleme auf die 29" Felge aufgezogen und waren uns alle einig: Wenn Amis 29" schreiben, meinen sie wohl 28". Nun waren die breitesten Schlappen, die die da hatten nur 1.6" breit, der 1.6" Reifen wurde seitlich aus der Felge gedrückt, wenn man Luft reinläßt.

Aber bei 28" hatte ich dann doch einiges an Auswahl, was Profile angeht und wir haben uns alle zusammen für den Marathon XR in 28x2.0" entschieden, in der Hoffnung, dass der passt. Auf jeden Fall hat mich der Marathon Plus ATB auf meinem 26" Rad durch sehr hohe Haltbarkeit überzeugt, der XR soll noch standfester sein und hat ein deutlich strassentauglichers Profil als der weiche Kenda Klaw, den ich in weniger als einem Jahr bis aufs Gewebe runtergeratzt habe.

Am Dienstag kommt dann wohl der XR Reifen, und dann schauen wir mal...

03 März 2007

Plattfuß

Heute bin ich mal wieder direkt nach dem Aufstehen losgeradelt. Was soll ich mich auch lange im Bett rumdrücken? Das Aprilwetter versprach, die nächste Stunde einigermaßen ruhig zu bleiben, also habe ich meinen MP3-Player neu bestückt und bin losgeradelt - heute mal ohne Handy, da die Batterie lauthals nach frischem Strom schrie. Kann ich ja nicht ahnen, dass das ein Fehler ist, bisher habe ich das Handy unterwegs noch nie gebraucht.

Natürlich sollte das diesmal anders werden. Die Tour führte diesmal zum Monrepos, dann zum Favoritepark, den ich diesmal trotz des Radverbotes durchfahren habe. Wegen dem einsetzenden Regen und dem frühen Morgen waren auch keine Spaziergänger und Jogger zu erwarten und ich habe auch keine gesehen. Dann weiter am Blühenden Barock und Residenzschloß vorbei, durch die Bärenwiese, und da ich immer noch nicht die Nase voll hatte vom Radeln bei abwechselnd Regen und Sonne, noch bis zur Bettlad, von dort Richtung Kornwestheim und dann unter der Bahn durch zum Römerhügel.

Kurz nach dem Römerhügel hat dann mein Reifen beschlossen, seine Luft zu verlieren. Das deutliche Schlingern habe ich zuerst als Entkräftung fehlinterpretiert - aber kurzes Laufen konnte den Zustand nicht verbessern, so dass ich dann doch bemerkt habe, dass der Reifen platt ist. Wie praktisch - genau neben einer Tankstelle. Also hab ich den Reifen wieder voll gemacht und bin weitergeradelt. Einen Fremdkörper konnte ich im abgefahrenen Mantel nicht entdecken.

Wie Schade - die neu eingeblasene Luft wollte nicht bleiben wo sie war. In der Schlieffenstraße musste ich bereits wieder absteigen - auf der Karte hab' ich es eingetragen. Wie praktisch: wenn ich jetzt ein Handy gehabt hätte, hätte ich daheim anrufen können. Der Ausweg war mir also verbaut.

Wer sein Einrad liebt, der schiebt. Teilweise habe ich es sogar getragen, denn der Reifen war dann am Ortseingang Asperg dermaßen leer, dass sich der Mantel von der Felge lösen wollte. Im Bike-Point Asperg hab' ich mir ein neues Ventil und Luft geben lassen, bis zu Hause hat das dann gehalten. Der Mitarbeiter im Bike-Point kannte mich inzwischen schon, da ich dort auch schon nach dem 29" Reifen gefragt hatte. Inzwischen mußte der zugeben, dass er keinen Großhändler hat, der den Reifen besorgen kann, also bekommt er den Reifen auch nicht billiger her als ich. Also werd' ich das Teil heute im Internet bestellen. Seufz.

Ich habe mir wieder One und Two von Adrian Belew auf die Ohren gegeben. Und nachdem die beiden Platten recht kurz sind, ich aber sehr lange gebrauch habe, habe ich noch die gesamte No Pussyfooting von Brian Eno und Robert Fripp gehört. Auch ein Trostpflaster für langweiliges Laufen. Eno und Fripp sehen nicht mehr ganz so aus wie auf dem Cover, der Sound bleibt aber frisch und innovativ, auch nach 34 Jahren.

01 März 2007

Frau Cho

Gestern habe ich sie wieder zusammengebaut: Batterie aus dem Keller geholt und eingebaut, Koffer wieder dran, Lackpolitur abgerieben. Funktionstest.

Seit heute hat meine Frau Cho wieder Zulassung. Und ich bin heute wieder zur Arbeit gefahren. Obwohl das S-Bahn Ticket noch gilt. Obwohl Scheisswetter ist. Egal - wir fahren wieder!

25 Februar 2007

Schnell

Nach meinen Malerarbeiten bin ich noch eine Runde aufs Einrad gesessen. Es war eigentlich den ganzen Tag lang mieses Wetter - stürmischen Windböen und Regen. Nachdem das Zimmer fertig war, kam dann aber wieder die Sonne raus und es sah einfach zu schön aus, um dumm rumzusitzen. Also ab auf das Rad.

Diesmal hab' ich richtig auf die Tube gedrückt, die Runde ging diesmal wieder über den Monrepos nach Ludwigsburg. Den Favoritepark habe ich diesmal nordöstlich umfahren, Räder (es steht am Eingang leider nicht dran, was für welche) sind am Wochenende dort nicht erwünscht und Gott und die Welt war unterwegs zum Radfahren, Joggen, Spazieren gehen, Hunde dehydrieren und Kinder lüften.

Weiter gings entlang am Blühenden Barock (momentan noch weit von der Blüte entfernt) und quer durch die Bärenwiese. Dann am Bahnhof vorbei wieder heim. Die gesamte Strecke bin ich eigentlich nur einmal abgestiegen - an einer Ampel, um auch wieder etwas Blut in die Füße zu bekommen.

Musikalisch hab' ich einfach meine Peter-Gabriel-Retrospektive weitergemacht - die Nummer 4 (auf englisch) und die Filmmusik zu Die Letzte Versuchung Christi - Passion. Meiner Meinung nach die beste CD von Peter Gabriel.

Renovierung abgeschlossen


Nachdem ich ja schon das Bett meines Juniors umgebaut habe, sind jetzt noch die Wände dran gekommen. Michael ließ sich von einem quietschbunten Blaugrün und einem sonnigen Gelb nicht abbringen. So sei es also.

Vormittags alles raus, alles abkleben, alles malen. Dann Mittagessen, kleine Ausbesserungsarbeiten, alles wieder einräumen, dabei ausmisten. Fertig.

Nachmittags war dann sogar Zeit für eine kleine Tour.

24 Februar 2007

Basketball & Enterprise

Wie cool. Lt. Zulu geifert einen homophoben Basketballspieler an. Zu finden auf YouTube.

Knarzfrei

Endlich konnte ich wieder radeln. Nachdem ich recht früh rausgekommen bin, hab ich einfach meine Runde auf den Bäcker zugeschnitten - nach recht genau einer Stunde war ich beim Bäcker, um das Familienfrühstück zu kaufen.

Der neu gekippte Sattel konnte dabei leider eher wenig für die Schonung meiner Anatomie beitragen, dafür war aber das gesamte Fahrgefühl etwas wackliger - drei mal musste ich völlig unerwartet absteigen. Dafür war das gesamte Rad wieder knarz- und klapperfrei. Ich nehme an, das eklige Knarzen war der letzte Hilfeschrei der gequälten Sattelklemme, das gelegentliche klappern kam wohl eher von der gerissenen Speiche. Jetzt ist meinem Einrad nur noch das Geräusch des mittlerweile profilarmen Mountainbikereifens zu entlocken. Damit war die Inspektion wohl ein voller Erfolg. Das nächste Mal wieder nach 20 Touren.

Zur Zeit gebe ich sicher ein seltsames Bild auf dem Einrad ab: den rechte Arm dicht an den Oberkörper gepresst - beim Skifahren hab' ich so wild herumgewedelt und mit den Armen ausbalanciert, dass mein uraltes und volleyballertypisches Impingement Syndrom wieder aufgeflammt ist. So eine Scheisse. Und die Mausschubserei, die ich gerade mit TSM bei der Arbeit habe, hilft dabei nicht wirklich.

Auf dem MP3-Player habe ich gerade Peter Gabriel, heute auf der Tour lief sein 3. Album - erst noch Biko in der deutschen Version, dann alles nochmal von vorn in englisch. Ich hab' keine Ahnung, was mir da besser gefällt... Zumindest war die deutsche Version dieser Platte mein Einstieg in die moderne Popmusik, das hatte Boomer bei einer meiner ersten Skifreizeiten mit dabei und das hob sich so von dem Radioeinheitsbrei der späten 70er Jahre ab, dass es mein Interesse geweckt hat.

19 Februar 2007

Es fährt

  • Sattelklemme, ø31,8mm: €4,95
  • Speiche, schwarz, 288mm: ¢49
  • Alles zusammenbauen und wieder Einrad fahren: unbezahlbar!
Ich hab' das ganze Zeug bei meinem Radhändler bekommen, am Rosenmontag um 18:30 Uhr. Jetzt kann ich wieder fahren, wie geil!

18 Februar 2007

Nach zu kommt ab

Nachdem mein Einrad am Freitag laut vor sich hingeknarzt hat und auch übel dreckig war, hab' ich heute die große Inspektion gemacht. Also komplett zerlegt, die Tretkurbeln versetzt (damit der Reifen an einer anderen Stelle abgenutzt wird), alles gefettet und wieder zusammengebaut.

Dabei hab' ich meinen Sattel auch gleich ein ganzes Stück nach vorne geneigt, was angeblich bei längeren Touren einige recht wichtige Teile der männlichen Anatomie entlasten soll. Dabei war mir bereits die recht übel zugerichtete Schraube der Sattelklemme aufgefallen. Beim handfesten Anziehen hat es mir das Ding dann schließlich auch zerrissen. Klasse - heut wird's nix mit dem 29" Rad - auf dem 26" hab' ich dann keinen Bock.

Zu allem Überfluß ist mir dann noch aufgefallen, dass bei einer der Speichen der Kopf abgerissen ist. Also kann ich morgen Abend nach der Arbeit erst mal zum Radladen lostigern und mir eine Sattelklemme (31,8mm) und eine schwarze Speiche (284x2mm) besorgen. Nix als Ärger hat man mit der Hardware.

17 Februar 2007

Was für ein Wetter!

Es ist Frühling! Gleich nach der Arbeit bin ich direkt von meinem 26", mit dem ich zur Arbeit fahre (es passt in der S-Bahn ins Gepäcknetz und es ist mir egal, wenn es dabei Macken bekommt) auf das 29" umgestiegen. Diesmal bin ich einfach mal wieder Runde um die Klinik Markgröningen gefahren.

Das gute Wetter hat mich dabei zu neuen Höchstleistungen getrieben - die gesamte Strecke, ca 13km bin ich in einer Stunde gefahren. Dabei musste ich noch nicht einmal vor der heftigsten Steigung kapitulieren: von der Nordseite auf die Hurst hoch. Ok, oben angekommen habe ich Sternchen gesehen und erst nach 5 Minuten hab ich wieder richtig Luft bekommen, aber ich bin hoch gekommen.

Musikalisch war ich ganz klassisch unterwegs: Akhnaten von Philip Glass. Irgendwann muss ich das auch mal live sehen. Lustigerweise wurde die Aufnahme in den Bauer-Studios in Ludwigsburg gemacht - 4km von hier entfernt.

08 Februar 2007

Panorama #2

So langsam werde ich warm mit der Erstellung von Panoramen. Entgegen meiner ersten Annahme ist es gar nicht notwendig, das Binary-Only-Programm PTStitcher zu installieren - es gibt inzwischen Ersatz in der Form von enblend.
Obwohl man in hugin angeben kann, welches Programm als enblend genutzt werden soll, konnte ich in der momentan erhältlichen Version keinen Punkt finden, um enblend auch anzuwerfen. Das macht aber nichts, man kann mit dem nona-Stitcher Einzelbilder im tiff-Format erzeugen und anschließend auf der Kommandozeile mit enblend -o irgendwas.tif bla*.tif wieder zusammenkleben. Das Ergebnis kann man dann mit z.B. gimp zurechtsägen und ein wenig herunterskalieren.

Ich bin mir sicher, die Weiterverarbeitung von nona nach enblend geht auch irgendwie unter hugin, vielleicht auch schon in der Version 0.6.1, die momentan aktuell in debian sid ist, aber auf der Kommandozeile war's so einfach, dass ich lieber das gemacht habe.

Übrigens haben sich in dieses Panorama auf der rechten Seite einige Geister eingeschlichen, im Lift sind zwei Paare gleich doppelt unterwegs und die Liftseile sind auf magische Weise mitten in der Luft festgenagelt. Naja, dafür habe ich jetzt auch gelernt, wie man den Horizont gerade biegt.

Wir bedanken Sie

Mal wieder eine Perle aus meinem Posteingang:
Wir bedanken Sie fur die Registrierung an der Seite der intime Bekanntschaft.


Wir bedanken Sie fur die Registrierung an unserer geschlossenen Seite "Suche den Sexpartner".
Unser Fotograf wird innerhald 24 Stunden aufkommen, um ein frechen Foto zu machen.
499 euro wurde abgebucht. Fur die Aktivierung oder das Loschen Ihrer Aufzeichnung
und auch die Sichtung des Barschek installieren Sie ein Zertifikat in der Anlage.

Wir wunschen Ihnen viel Erfolg in der Suche der Sexpartner.

Mfg
Unterstutzungdienst
Heisse-flirts.net
bezahlung.exe

Ja neee, is klar. Mail von meinem Stutzungsdienst. Sogar vom Unterstutzungsdienst. Gut, dass ich bald einen frechen Foto von mir haben werde, ich gebe dem Fotografen dann auch gleich ein paar Umlaute mit, damit der Unterstutzungsdienst auch von mir etwas Unterstutzung bekommen kann.

04 Februar 2007

T3BOARD07

Da bin ich wieder. Eine Woche Ski fahren. Und ich dachte, dass das schwer wird, so nach 17 Jahren. War's aber nicht, ich hab' mich auf die Bretter gestellt und es hat funktioniert wie eh und je. Am Ende war's mir dann doch zu wohl, ich bin mit meinen neuen Brettern in den Snowpark und hab' mich beim Rumhüpfen zwischen den Kickern dann ein paar mal ganz gepflegt auf die Fresse gepackt. Den blauen Fleck spüre ich gerade noch.

Ansonsten ist mir dann nix passiert, ausser, dass ich einmal auf der Diable (in Les Deux Alpes haben die Pisten Namen, was nicht zur Übersicht beiträgt) weggerutscht bin und den halben Hang gerutscht bin. War nicht schmerzhaft, aber nass.

Abends war dann allgemeines Hacken, im ganzen Hotel nur Typo3-Freaks, am ersten Abend wurde das vorhandene WLAN zu einem allgemeinen Netz ausgebaut.

Inzwischen hab' ich es auch hinbekommen, Hugin und PTStitcher zur Arbeit zu bewegen. Das Ergebnis ist in dem 180° Panorama oben zu sehen. Der Trick ist, dass man nicht nur die Hugin-Pakete von debian einspielen muss, sondern auch das binary only von PTStitcher, wenn das nicht installiert ist, verabschiedet sich Hugin mit einer "illegal instruction", wenn man beim Zusammenfügen PTStitcher auswählt. Ein freundlicher Hinweis, dass man das Programm auch installieren muss, wäre da wohl besser gewesen.

26 Januar 2007

Oh Mann!

Die VVS braucht gar keinen Wintereinbruch mehr: heute war die S-Bahn in Asperg bereits 8 Minuten verspätet - eigentlich eine Leistung, bei der 2. Station auf der Strecke, früh um 5:43. Macht ja nix, dafür ist die S-Bahn dann auch nicht wie geplant die gesamte Strecke gefahren, sondern nur bis zu einem Ferngleis im Hauptbahnhof. Gnagnagna. Was freu' ich mich schon auf die Motorradsaison.

Auf der erfreulichen Seite steht: Ich hab' für eine Woche die S-Bahn vom Hals - ich fahr' morgen früh nach Les Deux Alpes. Yeeeee-Ha!

24 Januar 2007

Wintereinbruch

Heute bin ich zum ersten Mal nicht mit dem Einrad zur Arbeit gefahren. Nicht, dass ich es nicht versucht hätte. Aber 25cm Neuschnee auf nicht geräumten Fußwegen waren mir dann doch zu viel. Natürlich musste ich mich Beeilen, um nicht zu spät zur S-Bahn zu kommen. Dafür kam dann die S-Bahn 8 Minuten zu spät - offensichtlich wurde die Bahn durch den völlig unerwarteten Wintereinbruch total überrascht.

Die Stuttgarter Autofahrer dann nicht, denn viele sind heute auf die S-Bahn umgestiegen. Das war wohl auch besser so, da der Winterdienst auf den Straßen wohl eher auch überrascht war.

21 Januar 2007

Planetenweg

Heute bin ich mal wieder losgezogen, um die äußeren Planeten auf dem Planetenweg zu erkunden. Eine Karte habe ich natürlich auch wieder dazu gemacht. Immerhin habe ich auf dem Weg Jupiter und Neptun gefunden (in einem Wäldchen), der Saturn blieb mir weiter verborgen und zu Pluto hatte ich dann keinen Bock mehr, außerdem ist er ja auch - per Neudefinition - kein Planet.

Wahrscheinlich haben die umfangreichen Umgrabungen rund um die Autobahn den Weg um den Saturn rum zugeschüttet. Diese gewaltigen landschaftsbaulichen Maßnahmen hatten auch ihr Gutes: der Spassfaktor ist im Matsch und auf schwieriger Strecke doch noch mal ein Stückchen höher, als er nur durch das sonnige Wetter wäre. Auf der Spassbremsenden Seite war heute eindeutig der Wind. In der Autobahnunterführung zwischen Wilhelmshof und Tamm blies er z.B. mit doch deutlich über 100km/h. Gegenwind, versteht sich!

Auf den Ohren hatte ich eine Best Of von den Talking Heads. Einfach eine klasse Band, technisch brilliant und spaßig zu hören. Nur hat mir manchmal der Wind die Stöpsel aus den Ohren geblasen.

20 Januar 2007

Ich kann nicht schlafen

Ich hasse Sturm. Schon kräftiger Wind läßt mich nicht schlafen. Die Geräusche, die die Welt entwickelt, wenn der Wind darüber fegt, lassen mich nur schwer einschlafen und ständig aus dem Schlaf aufschrecken.

Knallende Fensterläden: Aufstehen und Fensterladen fixieren, wieder ins Bett. Die Folie über dem eingemotteten Motorrad knallt.

Ich hasse Sturm.

16 Januar 2007

S-Bahn

Heute war schon in Ludwigsburg Schluss: Laut Durchsage in der S-Bahn stand wegen einem Brückenschaden in Zuffenhausen der gesamte S-Bahn-Verkehr. Klasse. Nach 10 Minuten war ich so weit, ein Taxi wieder nach Hause zu nehmen, da der Bahnhof komplett voll stand mit S-Bahnen und Regionalzügen in Richtung Stuttgart. Darum kam auch keine S-Bahn nach Bietigheim mehr durch.

Auf meinem Weg zum Taxistand kam dann die Durchsage, dass in 5 Minuten dann die S-Bahn von Gleis 2 dann mal wieder fahren wird. Meinen Sitzplatz hatte ich dussligerweise aufgegeben, in der anderen S-Bahn war dann kaum noch Platz zum Stehen. Wie praktisch, dass ich noch ein Einrad zu balancieren hatte...

Manchmal verstehe ich Ernold Same mit seinem Dulchester Blog nur zu gut. Inzwischen kostet meine Monatskarte 83€.

15 Januar 2007

Idiotenquiz 5

Jo. Jetzt weiß ich auch nicht mehr weiter. Ich hab's doch wieder getan: Zappen. Weil Werbung war, bin ich in SuperRTL reingeraten, wo gerade bei DSDS folgende immens schwere Frage aufgeworfen wurde:
Wie nennt man das Auswahlverfahren bei DSDS
A) Casting
B) Lifting
Es muss wohl B sein, da bei dem grottigen Gesinge Bohlen hoffentlich mit dem nächsten Lift flüchtet und damit die Fernsehnation von seiner Bildschirmpräsenz befreit.

14 Januar 2007

Wilhelmshof

Tja. Das gewaltig schöne Wetter muss man nutzen. Eigentlich werde ich so langsam etwas nervös, schließlich will ich in zwei Wochen nach Les Deux Alpes zum Skifahren. Nur dass es dort so wenig Schnee hat wie schon lange nicht mehr. Und es wird und wird nicht kalt.

Immerhin: Das schöne warme Wetter hat sein Gutes. Ich bin gestern nachmittag losgefahren, um neue Wege zu erkunden. Nachdem ich einfach mal wieder zum Monrepos gefahren bin, wollte ich einfach mal was neues sehen, statt wie immer zum Favoritepark zu gurken. Also bin ich direkt nach der Füßgängerunterführung unter der L1138 nach links abgebogen, auch um mir ein Duell mit einem sehr flotten Jogger zu liefern, der dort schon eine ganze Weile vor mir abgebogen war.

Ich habe ihn auch kurze Zeit später überholt, aber der Mann - seinerseits vom Ehrgeiz gepackt - hat sich dann bis Freiberg nicht mehr abschütteln lassen. Nachdem mein eTrex deutlich steigende Entfernung von daheim angezeigt hat, bin ich einfach mal wild nach links abgebogen, um in Wilhelmshof anzukommen. Mir ist das früher schon aufgefallen auf Hinweisschildern zwischen Bietigheim und Tamm, also bin ich da mal hingefahren. Unterwegs habe ich auch den Uranus auf dem Planetenweg gefunden.

Hinter dem Wilhelmshof habe ich auch eine Spaziergängergruppe überholt, die geradezu ehrfurchtsvoll in den Matsch auswich, als ich angeradelt kam. Ich habe die darauf hingewiesen, dass ich nicht ganz so viel Platz brauche, die meinten dann aber, dass das Auto hinter mir den Platz braucht. Hoppla!

Kurz darauf, nach Unterquerung der B27, war ich dann plötzlich wieder in bekannten Gefielden. So langsam wurde es dann auch nach und nach dunkler, die Sonne stand dann schon sehr tief und immerhin war es dann noch weit nach Hause, also einfach durch Tamm durch, auf die Hurst und dann heim.

Musikalisch war ich ganz aggressiv: Rammstein - Herzeleid und Sehnsucht. Hart und heftig. Ok, bei meinem sonstigen Faible für Minimal Music und Ambient mag Rammstein jetzt etwas seltsam erscheinen, aber was soll's? Musik ist so vielfältig und interessant...

13 Januar 2007

Idiotenquiz 4

Britt, SAT1 gerade eben:
Eine Tageszeitung erscheint
a) wöchentlich
b) täglich
Ich sollte mir das Zappen abgewöhnen.

07 Januar 2007

Zugabe

Nachdem mir die frühe Tour gestern so gefallen hat, habe ich mich heute gleich wieder auf das Rad geschwungen, diesmal aber eine nicht ganz so konservative Strecke. Gestern bin ich durchgehend sitzen geblieben, heute musste ich gleich mehrmals absteigen. Dafür sieht das Rad jetzt aus wie Sau.

Die Runde ging diesmal direkt zum Kleinaspergle - dort musste ich wegen einem kleinen Fahrfehler in der Steigung zum ersten Mal absteigen. In den Kleingärtenanlage bei Möglingen bin ich dann in eine Sackgasse geraten, beim Wendemanöver im Matsch durfte ich zum zweiten Mal absteigen und beim Durchqueren der Pampa zu bekannteren Wegen bin ich noch zwei mal zu Fuß gegangen. Einmal durfte ich auch ein bisschen in den Matsch greifen.

Wenigstens hat es nicht geregnet und ich habe ein paar nette Fotos von Unterwegs mitgebracht, die ich dann auch direkt in meine Karte eingefrickelt habe.

Auf die Ohren gab's immer noch Air, diemal die 10.000 Hertz Legend und The Virgin Suicides. Einfach entspannend und passend zu einem viel zu warmen Wintermorgen. Hoffentlich schneit's in den Alpen.

06 Januar 2007

Elektronikzoo

Heute habe ich ganz schnell meinen Elektronikzoo - MP3 Player, eTrex und Handy - zusammengepackt und bin noch vor dem Frühstück auf eine Runde rausgefahren. Es ist schon erstaunlich, was ich so zum Einradfahren brauche. Wenn man vor 10 Uhr unterwegs ist, sind irgendwie ganz andere Leute unterwegs als am Nachmittag: Vor allem Hundebesitzer beim Gassigehen mit dem Vierbeiner und Reiter, auch mit Vierbeiner.

Musikalisch habe ich mich von zwei Franzosen unterhalten lassen: Air mit Premiers Symptômes undTalkie Walkie. Electronic Pop vom Feinsten, sehr entspannend.

04 Januar 2007

Spinatpudding

Yeah! Meine Frau hat das Kochbuch durchgesucht und eine meiner Kindheitserinnerungen nachgekocht: Spinatpudding. Irgendwie wollte sich der Pudding nicht ganz mit meiner Erinnerung decken, aber lecker war's allemal. Sogar mein Sohn - sonst eigentlich ein Veganophobe - fand es total lecker.

30 Dezember 2006

Extreme Basteling 4

Heute war Herbert zu Besuch. Herbert ist Schreinermeister und hat mir gezeigt, wie man Holzleitern baut. Die 1-2 eifrigen Leser meines Blogs wissen es noch: in Extreme Basteling, Extreme Basteling 2 und Extreme Basteling 3 habe ich von den deutlich nach oben verlagerten Betten meiner Kinder berichtet. Nun kommen die armen Kleinen nur noch mit einer Leiter ins Bett.


Das Problem ist, wenn man Holz leimen will, muss man es pressen. Nun ist es recht schwer, eine Schraubzwinge anzusetzen, wenn man ein Rundholz in ein passend gebohrtes Loch pressen will. Der Trick dabei ist (und deshalb lernt ein Schreinermeister auch eine Weile), dass man das Rundholz am Ende ein wenig einsägt und einen Keil einpasst. Wenn man das Ding jetzt in das Loch haut, dann spreizt der Keil das Holz auf und presst es in das Loch. Danach muss man nur noch warten, bis der Leim gebunden hat. Angeblich bekommt man das nur noch mit einer Säge auseinander.

Bergziege

Nachdem ich es letzte Woche nicht auf mein großes Einrad gepackt habe, bin ich wenigstens heute wieder raus gekommen. Und siehe da, die tägliche Fahrt zur Arbeit hat mir gut getan: auf der heutigen Tour habe ich Steigungen überwunden, die ich bisher noch nie geschafft habe. Bergziege eben.

Begonnen habe ich die Runde wie so oft, bin dann aber über die neu eröffnete Fußgängerbrücke am Industriegebiet in Markgröningen und dann direkt über die noch nicht eröffnete Straße zum Naturfreundehaus. von dort aus weiter nach Tamm, und dann direkt wieder auf die Hurst. Dort bin ich dann auch das einzige Mal abgestiegen, als ich eine Weile im Stehen gefahren bin, um die Blutzirkulation an einigen wichtigen Stellen meiner Anatomie wieder in Gang zu bringen. Hab wohl nicht aufgepasst.

Unterwegs habe ich mir die Zeit mit zwei Neuerwerbungen vertrieben: mit Side One und Side Two von Adrian Belew. Ziehmlich experimentelles Zeug, ich musste es ein paar mal hören, bevor es mir so recht gefallen wollte. Experimentell, emotional, schräg, gewöhnungsbedürftig.

29 Dezember 2006

Idiotenquiz 3

Gerade in RTL (Die 25 emotionalsten TV-Momente 2006):
Wieviel kann ein Kandidat bei "Wer wird Millionär" gewinnen?
a) 50.000€
b) 1.000.000€

Ohgott. Wie lange haben die dafür wohl überlegt?

Seefunk Radio

Zum Auftritt in Meersburg habe ich noch den Radio-Spot des Seefunk Radios gefunden. Viel Spaß beim Anhören: Carmina_Burana_Seefunk.mp3

Skuff!

Oh Gott, wie krank ist der Typ denn?

25 Dezember 2006

Extreme Basteling 3

Nachdem ich das Zimmer meiner Tochter umgekrempelt und das Bett nach oben gestellt habe, habe ich das auch bei meinem Sohn gemacht. In seinem Zimmer geht es aber wesentlich enger zu, so dass ich mich entschlossen habe, das Bett an die Decke zu hängen.

Also bin ich mal wieder in den Baumarkt und habe Eisenwaren um 50€ gekauft: verschweißte Kette mit 6mm Gliedern, Verschlußglieder und verschweißte Schraubösen, 7,8mm. Hard Stuff. Das bereits hohe Bett ist jetzt 90cm nach oben gewachsen, allerdings sind die Beine verschwunden, so dass man sich darunter frei bewegen kann. Die Bettunterkante ist jetzt 1,66 hoch, so dass Junior die nächsten paar Jahre aufrecht drunter laufen kann. Die Holzdecke habe ich um 40cm nach oben versetzt, damit man in dem Bett noch bequem sitzen kann.

Sieht jetzt echt cool aus, und in dem Zimmer hat es gefühlt den doppelten Platz. Aber eine elende Arbeit war's, vor allen die Holzdecke.

24 Dezember 2006

Klingelingenling

Tja. Der Weihnachtsbaum ist fertig. Die Geschenke liegen drunter. Frau weiß nicht, was sie anziehen soll. Im Radio läuft seit vier Wochen Last Christmas. Einige Geschenke sind wieder so gut versteckt, dass man sich vorkommt wie an Ostern. Die Kinder sind mit ihren Großeltern in der Wilhelma.

Es ist wohlig wie in jedem Jahr. Neu ist nur der Blog, und der bekommt auch einen kleinen Tannenzweig, damit er was davon hat.

Bleibt mir nur, allen (etwa 2) Lesern meines Blogs ein gesegnetes, erhohlsames und wohliges Weihnachtsfest zu wünschen. Feiert mal alle schön!

18 Dezember 2006

Schlosshund

Heute um 19:05 auf Hitradio Antenne 1
Wir freuen uns ja wie ein Schlosshund!
Wow, da sind uns zwei Redensarten durcheinandergeraten und mit der Mehrzahl haben wir das auch nicht so recht im Griff.

Immer kräftig weiter üben, Jungs!

17 Dezember 2006

Extreme Basteling 2


Jetzt hab' ich es doch fertig bekommen. Die beiden H-förmigen Holzteile habe ich mit einem weiteren verbunden, und damit das fertige Untergestell im Zimmer. Dummerweise war dann nicht mehr viel Platz im Zimmer und das Bett musste noch obendrauf. Nachdem beide Kinder geholfen haben, war das jetzt aber kein so großes Problem.

Allerdings hat die gesamte Konstruktion jetzt zu viel Beweglichkeit in Längsrichtung, Quer ist das Ganze steif genug. Entweder mach' ich jetzt noch eine diagonalte Stütze rein oder ich düble das Teil jetzt noch mit ein paar Winkeln an der Wand fest. Nachdem ich noch eine Ladung Holz über habe, könnte ich mich ja noch an den Diagonalstreben versuchen. Hinderlich ist daran, dass das 44mm dicke Holz sich wohl nur mit großen Problemen auf Gehrung sägen lassen wird. Mal sehen.

Einradfahren fällt dafür völlig unter den Tisch, vor lauter Basteln ist der gesamte Tag rum und schließlich muss ich micht auch ein bisschen um den Rest der Familie kümmern.

Idiotenquiz 2

Die Leuteverarsche geht weiter. Man kann sich nicht retten davor. Bei der gähnend langweiligen Raab-Parallelslalom-Veranstaltung von gestern wurde ein Auto unter den Wahnsinnigen verlost, die dieses unglaublich anspruchsvolle geographische Rätsel lösen konnten:
Wo liegt das schöne Sankt Anton am Arlberg
a) In Tirol
b) In Tibet

Ja klar. Nachdem das Ganze in St. Anton stattfand und der Begriff in der vorhergehenden Sendung bereits 200 mal gefallen war.

16 Dezember 2006

Extreme Basteling

Terror! Ich will meiner Tochter ein besonderes Weihnachtsgeschenk machen: da in ihrem Zimmer kein so rechter Platz sein will für ihren Schreibtisch (der gesamte Platz an der Wand ist belegt oder unter einer Dachschräge), hatte ich beschlossen, ihr Bett nach oben zu verlagern.

Prima, ich hab' damals ja Markenware gekauft, also ab ins Möbelhaus und nachfragen. Toll, der Markenhersteller hat bereits vor 6 Jahren die Luken dicht gemacht und Ersatzteile sind nicht mehr zu bekommen. Naja, macht ja nix, kaufen wir einfach ein neues Bett, das wird ja wohl bis Weihnachten reichen. Wohl doch eher nicht, das einzige ansehnliche Bett ist immerhin schon Ende Januar zu bekommen.

Kann nicht so schlimm sein, dann bau' ich das Gestell eben selber, also los in den Baumarkt. Nachdem dort alle wie die Blöden Weihnachtsbäume kaufen, ist am Holzzuschnitt so wenig los, dass der Sägemeister erst mal ausgerufen werden muss. Dafür sägt er mir meine 12,5m Kantholz fachgerecht genau rechtwinklig ab - mit meiner Stichsäge bin ich da chancenlos.

1 Stunde später habe ich bereits 2 H-förmige Holzobjekte, die exakt die selbe Breite wie das Bett haben und die jetzt exakt unter die Füsse des Betts passen. Verdübelt, verleimt und verschraubt. Morgen kommt das in das Zimmer meiner Tochter und die beiden H werden mit einem Kantholz exakt in Bettlänge miteineander verbunden und dann die gesamte Konstruktion unter das Bett gedübelt. Eigentlich war ich schon drauf und dran, die beiden H bereits im Keller miteinander zu verbinden, gerade noch rechtzeitig konnte ich mir die Frage stellen, wie ich dann wohl mit dem Gestell durch die Tür passen soll. Manchmal lohnt sich das Denken wohl doch...

09 Dezember 2006

Rutschpartie

Ich hab's mir voll gegeben: Diesmal bin ich direkt durch den Rotenacker Forst, da ich mir auch die neue Verbindungsstraße nordöstlich von Markgröningen ansehen wollte (das ist bei meinem Marker 3 in der Karte). Im Prinzip ist das auch schon fertig, nur wird - mal wieder - noch an einer Fußgängerbrücke gebaut, die wohl den Grasiger Weg wieder verbinden soll.

Weiter ging's dann am Markgröninger Naturfreundehaus vorbei in den Rotenacker Forst. Durch den durch, über Stock und Stein weiter nach Tamm, zum Industriegebiet nach Bietigheim und quer über die Felder, auf durch Pferdehufe und/oder Treckerreifen aufgewühlte Feldwege. An einigen Stellen bin ich gewaltig ins Rutschen und Schwimmen gekommen. Es ist ein tolles Gefühl, wenn man nach einem Rutscher seitwärts oder nach einer Vierteldrehung durchrutschen noch auf dem Rad sitzen bleiben kann...

Meinen Wagemut habe ich allerdings mit einigen spektakulären Absteigern bezahlen müssen, einmal davon konnte ich mir nur durch einen beherzten Griff in den Matsch vor dem Bauchpflatscher bewahren. Als ich dann wieder geteerte Strecken erreicht habe, konnte mir und dem Rad wohl die Strecke ansehen.

Zu allem Überfluß ist dann meinem eTrex auch noch der Strom ausgegangen, da ich aber ab da praktisch die Strecke vom 3.12. gefahren bin, habe ich den Rest aus dem alten Track angefrickelt. Leider ist dabei das Höhenprofil hops gegangen, prinzipiell könnte man das auch noch restaurieren aus dem alten Track. Aber ich will's ja nicht übertreiben.

Zur Unterhaltung hab' ich mir das ganz alte Zeugs auf den MP3 geladen: Genesis - Nursery Cryme, Foxtrot und Selling England by the Pound, alles ganz alte und geliebte Bekannte. Damals war die Welt noch in Ordnung, Peter Gabriel sang noch für Genesis und Phil Collins trommelte. Klare Fronten. Das Elend begann viel später...

08 Dezember 2006

29x2.1"

Gerade war ich bei BikeMaXX und hab' nach einem neuen Reifen für mein Einrad gesehen, die Fahrerei hobelt das Profil schneller runter, als man gucken kann. Interessanterweise konnte man mir dort noch nicht mal sagen, wo man die passende Reifengröße herbekommt! 29x2.1" scheint ein eher ungewöhnliches Maß für Mountainbike Reifen zu sein.

Na klasse. Also muß ich mich wohl an Pedalkraft wenden, die müssen sowas ja herbekommen. Grmbml.

05 Dezember 2006

Street Style

Boah. So möchte ich gar nicht fahren können, das sieht schmerzhaft aus!

Für alle, die das Orginalvideo suchen, das findet sich hier auf video.google.de.

04 Dezember 2006

Pfosten Bank

Tja, ein pöhser Phisher hat mich fast erwischt. Mit dieser Mail:
Software Upgrade
Lieb Klient von Pfosten Bank,

Wegen der Interessen, für die Sicherheit und die Vollständigkeit des Pfostens bank Konto haben wir diese Warnmeldung herausgegeben. Sie ist zu unserer Aufmerksamkeit gekommen, daß dein Pfosten bank konto-Informationen als Teil unseres Fortfahrens aktualisiert werden muß Verpflichtung, zum deines Kontos zu schützen und zu den Fall des Betrugs auf unserer Web site
verringern Wenn du könntest Minuten 5-10 aus deinem on-line heraus bitte nehmen Erfahrung und Update deine persönlichen Aufzeichnungen, damit du nicht in läufst any zukünftige Probleme mit dem on-line-Service. Once, das du aktualisiert hast deine Kontoaufzeichnungen, dein on-line-Konto Service ist nicht das unterbrochene und fährt fort als Normal.

Um begonnen zu erhalten, die Verbindung bitte unten klicken: (Link)

Dieses allen Bankkunden Anweisung ist geschickt worden und ist zu follow. obligatorisch We Blick zum Fortfahren nachschicken, dir ausgezeichneten Service zur Verfügung zu stellen.

Thank du, post Plc
Fast hätte er mich überzeugt. Wenn ich Kunde der Postbank (Pfostens bank) wäre.

03 Dezember 2006

Updates

Überall Updates. Hab bei dem Mac meiner Mutter MacOS Updates, den neuesten Firefox und Thunderbird eingespielt. Dazu einen anständigen Bildbetrachter (warum ist bei MacOS nur das grottig langsame iPhotos dabei).

Mein SID hat das wöchentliche Upgrade bekommen.

Mein Server-Provider hat angerufen und nach meinen Wünschen für das Update gefragt, demnächst zieht mein Web- und Mailserver um.

blogger.com datet up und ich mit.

Alles datet up.

Skigymnastik

Zuletzt war ich 1989 Ski fahren. In einem impulsiven Moment habe ich mich für einen der letzten freien Plätze zur Typo3 Snowboard Tour 2007 angemeldet. Naja, im ersten Moment klang das für mich wie eine gute Idee, aber ich bin seit 17 Jahren nicht mehr auf Skiern gestanden. Das letzte Mal habe ich 25kg weniger gewogen. Meine Knie waren noch nicht vom Volleyball zerbröselt. Ich hatte 3 mal in der Woche Training und an den Wochenenden Spiele. 1989 hat man seine Ski noch 20cm über Körpergröße gefahren.

Inzwischen habe ich bei EBay Carving Ski ergattert. Gerade versuche ich noch, den dazu passenden Dachkoffer zu ersteigern. Und ich fahre Einrad wie noch nie. Das ist meine Skigymnastik. Letzte Woche waren es wieder die üblichen 20km Arbeitsweg, und da Weihnachtsfeier war, sind nochmal 5km dazu gekommen. Heute bin ich wieder auf Tour gegangen, eigentlich sollte es die normale Runde über die Hurst zum Hohenasperg hoch, aber dann ging es mir zu schnell und ich bin nach Tamm abgebogen, um Tamm drumrum nach Bietigheim und wieder am Breuningerland vorbei zurück. Meine Knie haben's mitgemacht. Eine Karte habe ich auch wieder dafür gemacht.

Damit es mir auf den 2 Stunden Fahrt nicht langweilig wird, habe ich mir natürlich wieder Musik auf den MP3 Player geladen: Diesmal Yello, Claro Que Si und die sehr lustige Eccentrix Remixes. Eben ein kurzweiliges Musikprogramm.

30 November 2006

Wir Sprekken Deutch

Übersicht
Microsoft Data Access Components (MDAC) 2.8 SP1 werden die gleichen Data Access-Hauptkomponenten wie mit Microsoft SQL Server OLE DB-Provider, ODBC-Treiber. Dieses Programm installiert MDAC 2.8 SP1 und enthält dieselben Data Access-Komponenten, die auch Bestandteil von Microsoft Windows XP SP2.
Gefunden auf der Download-Seite zu MDAC 2.81 (SP1). Strictly no Comment...

26 November 2006

Roher Fisch

Schon wieder eine Woche rum. Viel los war ja nicht. 20km Einrad, von und zur S-Bahn. Am Dienstag war Besuch da zum Sushi essen. Wir haben ein hervorragendes Stück Lachsfilet bekommen und es gab frische Surimiflakes. Aufgefüllt habe ich mit Tiefkühl-Thunfisch und -Tilapia, von dem ich im Leben noch nie gehört habe. Der war allerdings wirklich lecker.

Nachdem mir die Nori ausgegangen sind (verflucht, wenn man nicht bei allem vorher nachguckt), habe ich aus der Not eine Tugend gemacht und die ersten Inside-Out-Rolls meines Lebens gemacht. Fummelig, aber geht. Ein Hoch auf die Frischhaltefolie.

Nachdem ich gestern einfach zu faul war, habe ich mich dann heute aufs Einrad gesetzt und eine nette Runde gedreht. Unterwegs habe ich ein paar Fotos geschossen, und die direkt in die Karte eingefrickelt. Die numerierten Marker enthalten einfach wie immer Zeit und Höhe alle 10 Minuten, hinter den nicht numerierten Markern verbergen sich die Bilder und ein paar launige Kommentare.

18 November 2006

Moppedwech

Schade. Die Motorradsaison ist rum. Mein Mopped steht schön eingemottet in einer Ecke und muss bis zum 1.3. warten, bis das Saisonkennzeichen wieder gültig ist. Die 4 Monate überbrücke ich, indem ich mit der S-Bahn zur Arbeit fahre - die Strecken von und zur S-Bahn fahre ich mit meinem 26"-Einrad, das gerade so in das Gepäcknetz in der S-Bahn paßt, ohne dass es herunterkippen kann.

Mit dem 29" wäre das nicht möglich - abgesehen davon ist die Verletzungsgefahr für Mitreisende an den Cross-Pedalen recht hoch. Dafür fahre ich jetzt jeden Tag 4km, immer die gleiche Strecke, verteilt auf 4 Etappen.

Der Sommer ist nicht spurlos an mir vorübergegangen. Die Fahrradrampe am S-Bahnhof Vaihingen, die mich letzten Winter noch vor schwere Probleme gestellt hat (einmal habe ich dort sogar das Pedal abgetreten!), nehme ich jetzt kaum noch wahr. Weder die enge Kurve, noch die Steigung sind noch problematisch.

Der kleinere Reifen macht das Fahren zum Kinderspiel, die rutschigen, kleinen Pedale relativieren das Ganze ein wenig. Mein durch den Kris-Holm Tourensattel verzärtelte Hintern wird durch die 4 kurzen Etappen geschont, s0 dass der harte Quax-Sattel keinen Schaden anrichtet.

Heute bin ich dann wieder auf eine kleine Runde mit dem 29" losgezogen - die übliche Strecke zur Klinik Markgröningen und über die Hurst hinter dem Asperg herum. Der leichte Regen konnte da nicht weiter stören. Auf dem MP3 hatte ich diesmal Brian Eno - Another Day on Earth.

01 November 2006

Flashback

Irgendwie kenne ich das doch alles. Diesmal funktioniert es so: Jemand hat ein Problem und wendet sich an eine Community. Dort wird ihm auch tatsächlich geholfen, aber der Moderator reagiert ein wenig angenervt auf die Form (Rechtschreibfehler, Groß-/Kleinschreibung) der Frage. Das mag man als kleinlich betrachten, ist aber eigentlich auch Teil der Netiquette.

Leute, die Netiquette ist dazu da, eingehalten zu werden, nicht dazu, dass man andere deshalb fertigmacht. Aber egal, der Jemand ist recht verärgert und bricht eine Mordsdiskussion vom Zaun. Und das noch nicht mal absichtlich, schliesslich wollte er nur gelöscht werden, was in den meisten Foren ohne Eingriff eines Admins gar nicht möglich ist. Die Diskussion setzt sich dann nicht nur in dem ersten Forum fort, sondern auch gleich in seinem Blog. Und in den Blogs anderer Teilnehmer des Forums.

Und in allen Diskussionen zu Foren- und Blogbeiträgen wimmelt es von Trollen. Gnagnanga. Unter anderem wurde Kitzler's Law bereits erfüllt, und Hartge's Second Law ist eigentlich auch bereits mehrmals erfüllt worden.

Früher war's einfacher, als man sich da einfach mal zusammengesetzt hat, ohne die hilfreichen Kommentare vieler (Yeah! Auch ich geb' hier meinen Senf dazu) und den Ärger in einem netten Gespräch beigelegt hat.

Damit ich noch meinem Ruf als EinradMonty gerecht werden kann: Ich war wieder unterwegs. Nachdem es inzwischen wieder dunkel ist, wenn ich heimkomme, müssen sich meine Ausflüge auf Wochenenden konzentrieren, also war ich am Samstag zwischen Tamm und Besigheim unterwegs, am Sonntag dann in Hoheneck. Unterwegs habe ich ein bisschen mit meiner Kamera gespielt...

Nachdem ich dermassen faul war in den letzten Wochen, hat mir das auch einen gehörigen Muskelkater eingebracht, der ist aber vorbei und deshalb werd' ich heute wieder fahren.

Auf dem MP3-Player hatte ich noch die Reste der letzten Fahrt: Big Generator von Yes, und dann SMPTe und Bridge Across Forever von transatlantic. Progressive Rock vom Feinsten.