30 September 2019

Einrad Statistik September

Und schon wieder ist ein Monat rum. Im September ist so langsam der Herbst angebochen und mein Smart Sam Reifen ist nach 1300km etwas durchscheinen geworden. Mein Hintern hat sich nach über 700km dann auch an den Fusion One Sattel ausreichend gewöhnt.

Zwei mal habe ich im September eine Tour von Stuttgart heim unternommen, ein mal von der Haltestelle Universität runter durch den Pfaffenwald nach Weilimdorf und dann die Glems entlang, einmal von der Stadtmitte nach Bad Cannstatt und dann am Neckar entlang.

Insgesamt habe ich 12 Touren aufgezeichnet mit einer Gesamtdistanz von 256km - dabei habe ich 2290m Höhe überwunden und bin 2505m nach unten geradelt. Dafür habe ich 21Stunden im Sattel verbracht bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 12,2km/h.

Da ich jede Woche noch ca. 11km beim Pendeln verradle, kann man noch 45km dazuzählen.

07 September 2019

Einrad Statistik August

Die August-Statistik sieht eher durchwachsen aus - in der ersten Augustwoche war ich krank - da war nix mit Touren. In der zweiten Augustwoche habe ich Hüttenwart auf der Hauerseehütte gemacht - ich fahre zwar auch ein bisschen im Gelände herum, aber Hochgebirge ist mir dann doch zu schwer. Also war an ernsthaftes Fahren erst wieder ab Mitte des Monats zu denken.

Darum habe ich auch nur 8 längere Touren aufgezeichnet - die haben's aber in sich. Unter anderem bin ich auf dem 6. Erfurt-Marathon gefahren. Mit 4 Stunden eine eher mäßige Zeit, aber immerhin bin im Ziel angekommen (wie übrigens die anderen 10 Einrad-Starter und die beiden Einrad 4er-Staffeln auch)

So war ich dann im August 14 Stunden und 40 Minuten im Sattel und bin dabei 172km geradelt. Dabei bin ich 1525m hinaufgestiegen und auch wieder heruntergeradelt.

Meine Oberschenkel haben dabei einen tiefen Braunton angenommen und meine Waden sind monströs geworden.

Momentan habe ich auch ein neues KH-Einrad in Planung, diesmal mit 27,5" - dafür aber mit Schlumpf, was im hohen Gang dann einem Einrad mit ca. 40" entspricht. Genau die Schlumpf-Nabe macht dabei Probleme, die ist momentan nur schwer zu bekommen. Ist ja auch nicht gerade ein Massen-Produkt.

Aber egal, mir reicht's, wenn das nächstes Frühjahr fertig ist.


02 August 2019

dmesg mit sinnvollen Timestamps

Ich hab' mich ja immer schon geärgert, dass dmesg immer nur Sekunden seit Kernel Start anzeigt (wenn das so konfiguriert ist - das ist aber bei allen modernen Distributionen von Haus aus so).

Normalerweise sieht man das den letzten paar Meldungen aber nicht an, ob das jetzt vor 5 Minuten war oder vor 2 Monaten. Wenn man den Screenshot da rechts anguckt, sieht man, dass direkt nach dem Start apparmor ein paar mal rumgeheult hat, eine Stunde nach dem Start nf_conntrack was zu sagen hat und dann sehr viel später nochmal was. Und wann war das jetzt?

Ich hab' nicht den leisesten Schimmer!

Vor ein paar Tagen hab ich aus Versehen mal wieder die Manpage zu dmesg geöffnet und - siehe da - es gibt den Parameter -T (--ctime), und das wohl schon seit geraumer Zeit. Ich hatte ja keine Ahnung! And that's not all! Wohl um die Version 2.31.1 herum wurde nicht nur die hübsche Farbunterstützung dazugebaut, sondern es gibt seitdem den Parameter -w (--follow), den ich schon immer schmerzlich vermisst hatte und stattdessen dieses unhandliche Konstrukt verwendet habe:

watch -n1 "dmesg | tail -30"

Geht auch, ist aber nicht bunt und vor allem nicht so praktisch wie

dmesg -Tw

Und mit dieser Ausgabe kann man dann auch was anfangen. Jetzt weiß ich, dass die Meldung von conntrack schon ein paar Tage her ist und kann sie in Relation zu Meldungen aus dem Syslog oder Maillog setzen.

Kleiner Wermutstropfen: wenn der Kernel im Sleep Mode ist, zählt die Uhr eventuell nicht weiter (abhängig vom Sleep State) und die Berechnung der Zeit ist dann eben Bullshit. Damit kann ich umgehen.

Einrad Statistik Juli

Wieder ein Monat rum - 16 mal habe ich Einradtouren aufgezeichnet. Dabei war ich 305km unterwegs. Etwas weniger als letzten Monat, aber es war auch ungemein heiß.

3070 Höhenmeter bin ich dabei aufgestiegen (das ist ein durchschnittlicher Anstieg von etwa 2% - man muss daran denken, dass ich nur die Hälfte der Strecke bergan gefahren bin, die andere Hälfte ging's ja abwärts - das eben auch mit 2%).

Im Juli habe ich insgesamt einen Tag und 1½ Stunden im Sattel verbracht bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von11,9km/h. Das ist ja einigermaßen lahm für ein 29" Rad. Aber ein alter Mann ist ja kein D-Zug...

Mein Einradreifen zeigt nach etwa 900km erste Auflösungserscheinungen, mein neuer KH Fusion One Sattel hat sich jetzt seit 200km in meinen Hintern eingegraben.

In 3 Wochen geht's dann nach Erfurt zum Marathon.

13 Juli 2019

Kris Holm Fusion One

Mein alter Sattel (den ich in einem Blogpost von 2012 gefeiert habe) ist so langsam durch, der Bezug bekommt um die Schutzecken drumrum Löcher. Auch schlafen mir bei Fahrten länger als eine Stunde (inzwischen die meisten!) vor allem die Zehen und einige noch edlere Teile immer wieder ein - was ich nur durch längere Strecken im Stehen ausgleichen kann. Dabei schlafen mir dann aber die Fußsohlen ein und langsamer ist es auch.

Nach einem Tipp in der Facebook-Gruppe Einrad Deutschland habe ich mir den Kris Holm Fusion One genauer angesehen - und schließlich auch bei den netten Franken von municycle.com bestellt. War übrigens klar, dass irgendwas neues von Kris Holm nicht an den alten Scheiß ranpasst - die übliche 4-Loch-Aufnahme für Einradsättel ist einem zugegebenermaßen coolen System mit einer Zentralschraube gewichen. Nennt sich Pivotal und braucht natürlich auch eine neue Sattelstange.

Der Vorteil: lässt sich mit einem Inbus-Schlüssel in Windeseile verstellen, der Nachteil: kostet natürlich wieder Geld.

Der Fusion One ist nahezu komplett eben und sehr schmal. Dadurch kommt es nicht mehr zur ständigen Reibung an den Adduktoren-Sehnen und das ist schon mal sehr angenehm. Weil er komplett flach ist, rutscht mein Hintern auch nicht mehr immer in die Mitte - er bleibt da, wo ich ihn hingesetzt habe. Und damit kommt man auch schon zu den Nachteilen: Er ist hart. Meine verzärtelten Sitzbeinhöcker sind das nicht gewohnt. Aber immerhin sitze ich dort, wo die Natur gerne hätte, dass man sitzt und deshalb kann ich mich da sicher dran gewöhnen - auf jeden Fall wird nichts mehr abgedrückt, was besser nicht abgedrückt werden sollte.

Ein weiterer Nachteil: er ist etwas schwerer zu fahren. Dadurch, dass ich etwas mehr Freiheit in meiner Sitzposition habe, hat eben auch das Rad mehr Freiheit. Damit kann man umgehen.

Ich werd's sehen, ich habe mich zum Einrad-Marathon in Erfurt angemeldet. Wenn ich danach noch gehen kann, ist alles ok.

07 Juli 2019

Fuck You, GEMA - Live @ Glasperlenspiel


Das soll jetzt nicht bei Eure Mütter abgekupfert sein oder noch eines draufsetzen. Nein, dieser kurze Beitrag entspringt unserem eigenen Schmerz, den wir mir der GEMA haben.

Sicher war das in den 60ern die einzige Möglichkeit für Künstler, von den Radiostationen etwas abzubekommen und deshalb war jeder Musiker bei der GEMA registriert. Und zu dieser Zeit war die GEMA-Vermutung sicher praktikabel.

Inzwischen ist das eben nicht mehr so und deshalb sollte man von dieser faktischen Beweislastumkehr abrücken.

Und deshalb werden wir dieses kleine (zwei Sekunden lage) Lied jedes mal spielen, wenn wir den GEMA-Papierkrieg erledigen sollen.

06 Juli 2019

The Death Of Bob Live @ Glasperlenspiel



Kaum habe ich geschrieben täglich ein neues Video, schon klappt es nicht mehr. Nundenn, dann doch noch ein neues, diesmal das recht neue Death of Bob, ein Song ohne jeden Sinn und Verstand. Aber schön.

Sieht übrigens so aus, als hätten wir wieder einen Schlagzeuger...