07 Juni 2018

Spamperlen: Its a pity that people did not learn to use the Internet safely

Ouhouera! Ich bin dran!
Betreff: OSD: [klaus@xxxxxxxxx] 06.06.2018 11:50:30 Its a pity that people
              did not learn to use the Internet safely
Datum: Wed, 6 Jun 2018 20:50:29 +0000
Von: Payton Mcquown 
Organisation: vnkhtt
An: XXXXXXXXXXXX

-------------

Тiсkеt Details: OSD-421-29260
Email: XXXXXXXXXXX
Camera ready,Notification: 06.06.2018 11:50:30
Status: Waiting for Reply 58xuZaAy6A6f91wYnBmHkZ9RrM8Ny60Du3_Priority:
 Normal

************************************************************************



Hello,


If you were more vigilant while caress yourself, I wouldn't write dis
message. I don't think that playing with yourself is extremely terrible,
but when all colleagues, relatives and friends get video record of it- 
it is terrible for u.

I seized virus on a web-site for adults (with porn) which you have visited.
When the target tap on a play button, device begins recording the screen 
and all cameras on your device begins working.

Moreover, my program makes a remote desktop supplied with keylogger
function from your device , so I was able to get all contacts from ur
e-mail, messenger and other social networks. I'm writing on dis e-mail
because It's your working address, so u will check it.

In my opinion 460 usd is pretty enough for this little misstep. I made a
split screen video(records from screen (interesting category ) and camera
ohh... itsawful AF)

So its your choice, if u want me to destroy ur disgrace use my bitcоin
wallet аddress-  1AKn9XRTs3Q7DBWYHUfKQeNwuLPkK7zdKw You have one day after
opening my message, I put the special tracking pixel in it, so when you
will open it I will see.If ya want me to show u the proofs, reply on this
message and I will send my creation to five contacts that I've got from
ur device.

P.S. You are able to complain to cops, but I don't think that they can help,
the investigation will last for several months- I'm from Ukraine - so I dgf
lmao
Dann find' ich doch lieber mal raus, wie man Bitcons überweist...

Andererseits: Tracking Pixel in einer Text Only Nachricht? Und wie viel genau soll ich dem jetzt geben? Muss ich noch mal nachfragen.

05 Juni 2018

Akustik im Grünen

Am Sonntag war ich mit The Cube zu Gast im Naturfreundehaus Holzgerlingen. Leider war direkt nebenan ein Reitturnier - deshalb konnten wir erst ab 17:30 spielen, war aber egal, da es

  1. kühler war als um 15:00 und
  2. die meisten Gäste extra wegen uns geblieben sind.
Wir haben's natürlich vorher geprobt, ein bisschen anders muss man das Programm schon spielen, wenn man es auf Akustik-Klampfen und Cajon spielt. Svenja klingt toll, wenn sie nicht gegen uns anschreien muss.


So schön kann es bei Open Air gehen...

03 Juni 2018

Sonntag morgens im Fernsehen

Brrr. Fernsehen Sonntag morgens: Grässlich synchronisierte schlecht gezeichnete Kindercomics und Gottesdienst. Direkt darauf Florian Silberfisch und Volksmusik. Ich weiß nicht genau, was mich schneller in den Brechreiz treibt. Blankes Entsetzen beim Zappen.

02 Juni 2018

Facebook-Fasten

Das ist schon schwerer als gedacht. Ich guck' ja immer noch rein - ich will es ja weiter als Kommunikationsmedium für Musik nutzen. Das was früher - ich weiß es wieder - Musiker mit MySpace gemacht haben. Also schaue ich immer wieder mal nach, ob was neues ist - aber auch nur ein paar mal am Tag. Vielleicht setze ich mir da auch noch ein Limit, vielleicht nur einmal am Tag.

Aber immer wieder juckt es in meinen Fingern, auf irgendwas belangloses zu antworten. Besonders bei Politik und Religion zuckt der Reply-Muskel noch. Bekomm' ich noch weg. Das ist irgendwie wie fasten.

28 Mai 2018

Einradnabe

Jetzt hab' ich mein Einrad gerade mal ein paar Jahre gefahren, und schon möchte ich andere Tretkurbel. Mal ein bisschen nachforschen: Ohje, das Einrad habe ich schon 12 Jahre. Ok. Nach kurzer Recherche über die exotische Verbindung zwischen Tretkurbel und Achse muss ich feststellen: Kris Holm und Onza haben das so etwa 2005 für eine Weile so gebaut, das gibt es so nicht mehr.

Bei einradladen.com hab' ich gerade mal die Achsschaube gefunden, Tretkurbel haben die auch nicht mehr. Immerhin, nachdem ich erst mal die Schrauben ersetzt habe, musste ich feststellen, dass die Gewinde total im Eimer sind. So wird das nichts mehr.

Nach einer Weile Recherche hab' ich mich dann entschlossen, beim Einradladen eine ISIS-Nabe von Nimbus und etwas kürzere Kurbel zu bestellen. Weil ich irgendwann mal bei öffentlichen Einrad-Marathons mitfahren will hab' ich gleich noch ein paar Kunststoffpedale dazu bestellt - steht oft in den Teilnahmebedigungen drin, dass Alu-Pedale nicht gehen. Einen Satz passende Speichen hatte ich noch im Keller, da bei dem KH29 eine paar Speichen gerissen waren und Speichen einzeln ein bisschen blöd zu bestellen sind.

Ich hab' lange rumüberlegt, ob ich das selber einspeichen kann, aber Internet hält massenweise Anleitungen bereit und so 100% genau muss das bei den Umdrehungsgeschwindigkeiten nicht sein, schneller als 15km/h werde ich nur, wenn ich umfalle...
Nur zwei Tage nach Bestellung ist das Päckchen da - oh große Freude. Sauber verpackt. Das KH29 ist schnell zerlegt, etwas länger dauert es schon, die Speichen alle zu entfernen. Dann alles schön sauber schrubben und die alte Nabe und Kurbel beiseite legen. Dann die ersten 9 Speichen rein, auf Nabenseite in jedes zweite Loch, an der Felge in jedes 4. Loch. Die Nabe wird dann auf Anschlag in eine Richtung gedreht, dann kommen die nächsten 9 Speichen auf dieser Seite rein. Dann habe ich die 19. Speiche, die erste auf der anderen Seite. Und muss feststellen, dass ich das nicht richtig gemacht habe. 

Also wieder 10 Speichen rausmachen und wieder von vorne, nachdem ich die Anleitung im Internet noch 3 mal gelesen habe. Im zweiten Anlauf hab' ich dann alles Unter- und Überkreuzungen richtig hinbekommen und es beginnt, wie ein Rad auszusehen. Wenn man die ersten 18 Speichen richtig drin hat, sind die nächsten 18 eigentlich ein Kinderspiel. Nachdem ich beim einschrauben sehr darauf geachtet habe, die Speichennippel genau 3 Umdrehungen reinzumachen, ist der Rest eigentlich ein Kinderspiel: Rad in das Einrad setzen, und dann immer im Kreis rum die gleiche Anzahl Umdrehungen anziehen.

Sichtkontrolle, das Rad läuft in der Höhe absolut rund, der Schlag zur Seite ist maximal 1mm. Damit kann ich leben. Felgenband drauf, Schlauch und Mantel drauf, aufpusten, kurze Fahrt um den Block rum. Danach nochmal alle Nippel anziehen. Nochmal ein bisschen mehr an einzelnen Speichen, um den verbliebenen Achter rauszuziehen. Am Schluss hab' ich noch einen brandneuen Schwalbe Big Apple aufgezogen - der alte Mantel war schon arg runter.

27 Mai 2018

Hackfressenbuch

So. Fertig. Ich hab' die Schnauze voll von Facebook. Hab' jetzt auch lange genug dem Suckerboerk meine Daten geschenkt.

Sagen wir es so: Facebook hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass Sie ihr Geld mit personalisierter Werbung machen. Ich habe mir auch immer Mühe gegeben, Facebook nicht alles über mich zu erzählen. Aber Mühe allein genügt nicht. Ich habe dort Browsergames gespielt, Kontakte geknüpft, Dinge über UNItopia und Ingress geteilt, über Musik und Filme gesprochen, Bandseiten (The Cube, Pulverdingen9) und Glasperlenspielseite gepflegt und meine Erfahrungen im Einradfahren geteilt. Ich habe meine politischen und religiösen Ansichten in Kommentaren und Posts ausgedrückt. Facebook weiß inzwischen fast alles über mich, und wenn ich denen jetzt noch ein paar Penisbilder schicke, wissen sie auch noch den Rest.

Und natürlich kostet das alles immens viel Zeit. Zeit, die ich mit Einradfahren und Musikmachen verbringen könnte. Das kann und wird so nicht weiter gehen.

Als Musiker habe ich keine Wahl - so wie die gesamte Musikwelt sich früher über ein Soziales Medium, dessen Namen mir jetzt partout nicht mehr einfällt, ausgetauscht hat, tut sie es heute über Facebook. Als Band wirst du ohne Facebook, Youtube und Soundcloud gar nicht wahrgenommen. Also bleibe ich bei Facebook. Aber ab sofort soll mich Facebook nur noch als Musiker ohne Meinung über Politik und Religion wahrnehmen.

Ich werde alle Gruppen verlassen, die nichts mit Musik zu tun haben und alle Fotos löschen, auf denen ich ohne Band oder Bass zu sehen bin. Das wird noch echt übel, denn Facebook hat keine Funktion, um mehrere Fotos auf einmal zu markieren und zu löschen. Super. Das liegt ja auch nicht im Interesse von Facebook, dass Benutzer Inhalte löschen. Tja. Watt mutt datt mutt.

Dafür werde ich wieder mehr bloggen. Ich schenke jetzt meine Daten Google.


15 März 2015

Opsview

In meinem Job habe ich sehr lange Opsview für die Serverüberwachung eingesetzt und war sehr zufrieden damit. Dann wollte die Firma dahinter doch mal Geld verdienen. Kann man verstehen, ich verdiene auch gerne Geld.

Nachdem sie aber als Unterbau massiv GPL Software verwenden - nämlich Nagios und Perl - ist es nicht ganz egal, wie sie das tun wollen. Also haben sie irgendwann mal gesagt: Wir bieten drei Versionen an: Community, Pro und Enterprise. Bei der Community Version haben sie einige Details (die ich nicht brauche) weggelassen, bei der Pro und Enterprise Version noch Features dazu gestrickt. Die Pro und Enterprise kostet Geld, ab 200 überwachten Devices muss man Enterprise nehmen, das kostet mehr Geld. Bei Community gibt's keinen Support. Die Wahl fällt nicht schwer, ich habe Community genommen.

Dann kam Ubuntu 14.04, und ich wollte unseren Opsview Server updaten - ging aber nicht, die Community Version ließ sich nicht auf 14.04 installieren wegen Abhängigkeitsproblemen. Im Forum wurde vertröstet.

Am Donnerstag (also fast ein Jahr nach 14.04) dann endlich die Mail von Opsera: hurra, wir haben was neues - aber nicht Opsview Community auf Ubuntu 14.04, sondern Opsview Atom als Ersatz für Community. Das ist jetzt viel besser und kann noch automatische Erkennung und Benachrichtigung mit SMS. Und ist weiter kostenlos!!1!elf Gibt aber keinen Support.

Für bis zu 25 überwachte Rechner!!!!

Äh, was, Moment! Kurze Bestandsaufnahme: Ich überwache 213 Rechner. Jaja, da ist viel Kleinkram dabei, aber bei Virtualisierung ist das halt so. Es müsste also schon Enterprise sein. Für die Benachrichtigung haben wir ein EMail-SMS Gateway, da brauch ich nix von Opsview. Und automatische Erkennung von Devices? Bei maximal 25 Geräten? Wozu? Und Support hab' ich nie gebraucht.

Ich persönlich kann in meiner Situation jetzt also keine Verbesserung sehen. Sorry, liebe Opseras, bis Donnerstag war es echt schön mit euch. Aber andere Väter haben auch schöne Töchter. Mit GPL als Mitgift.

09 Januar 2015

Liebes Ludwigsburger Wochenblatt

Ich heute so:
Liebes Ludwigsburger Wochenblatt,

Was genau verstehen eigentlich Eure Austräger an dem Aufkleber auf
meinem Briefkasten nicht? Dort steht in einem leicht erkennbaren Font
mit 60pt Größe:

Keine Werbung/Keine Gratiszeitungen

Trotzdem kann ich seit ca. 2 Monaten Eure Zeitung direkt vom Briefkasten
in den Papiermüll tragen. Das können wir doch mir und der Umwelt
ersparen, indem man den Austrägern mal wieder sagt, dass sie solche
Hinweise auf Briefkästen beachten sollen.

Vielen Dank für Eure Mitwirkung

Monty

24 August 2014

Audiobook im Eigenbau

Zutaten:
  1. Ein EBook nach Wahl
  2. Calibre
  3. Texteditor und/oder Textverarbeitende Skriptsprache (ich empfehle perl)
  4. espeak
  5. lame
Zubereitung: Man nehme ein beliebiges EBook und konvertiere es via Calibre nach .txt. Mit einem Texteditor und oder einem Bröckelchen perl tranchiere man das exportierte .txt in handliche Brocken, wenn es das EBook zulässt in Kapitel. Andere Methoden sind anzuwenden, wenn das Buch nicht sinnvoll unterteilt ist.

Die einzelnen Kapitel werden jetzt mit espeak nach .wav gelesen - dabei ist darauf zu achten, eine Stimme zu wählen, die die Sprache des Buchs einigermassen wiedergibt - bei mir war die Stimme german-mbrola-4 für ein deutsches Buch gar nicht mal so übel:
for i in *.txt; do
    espeak -f $i - -v german-mbrola-4 -w `basename $i .txt`.wav
done
.wav ist natürlich nicht wirklich handlich - das übliche Format ist .mp3, dazu nimmt man einen Konvertierer - ich nehme da gerne lame:
for i in *.wav; do
    lame --tt "Kapitel `basename $i .wav`" --ta "Mein Autor" \
    --tl "EBook Titel" --ty Erscheinungsjahr --tn `basename $i .wav` \
    --tg "Speech" --preset voice $i `basename $i .wav`.mp3
done
Dabei wird gleich im id3 Tag der mp3-Dateien alles versenkt. So wie's da steht geht das aber nur, wenn man die Kapitel nur mit Zahlen benannt hat... Die mp3s werden auf einem mp3-Player versenkt und - viola! Ich hab' aus meinem EBook ein Audiobuch gemacht.

OK, an den Vorlesestil muss man sich gewöhnen, aber nach 10min Zuhören hat man sich gut daran gewöhnt und versteht jedes Wort.

23 März 2014

Crimson ProkeKCt, Karlsruhe

Tja. Kann auch schlechter laufen. Sonja und ich waren in Karlsruhe die einzigen, die ein VIP-Ticket für Crimson ProjeKCt gebucht haben - dementsprechend haben wir eine noch bevorzugtere Behandlung erfahren als erwartet. Nahezu auf die Sekunde genau hat uns der Tourmanager Francesco uns an der Tür abgeholt und war von da ab immer verfügbar, uns zu betüdeln.

Soundcheck war durchaus interessant, die hatten aber eine Menge Probleme - am Schluss hat sich nach vielem Hin und Her dann herausgestellt, dass die Techniker zwei Kabel nicht angeschlossen hatten - wie üblich halt die einfachste Erklärung, wieso es gerade nicht tut.

Danach war nochmals großes Meet & Greet, nachdem sich einige Musiker schon im Konzertsaal einzeln vorgestellt hatten (Tobias Ralph und Tony Levin sind einfach mal vorbeigekommen, der Rest hat von der Bühne gewinkt) und ein Schwätzchen gehalten hatten, dabei hab ich einige meiner CDs signieren lassen. Markus Reuter hat ein etwas längeres Schwätzchen gehalten, er konnte sich an mich sogar noch aus Asheville erinnern. Muss an meinem Bart liegen.

Konzert war dann der Hammer - es ist schon erstaunlich, was die in 3 Jahren noch an Entwicklung zugelegt haben. Das starre Trio-Trio-alle-Schema von 2011 ist einem lockerern Hin und Her gewichen: ganz am Anfang startet Markus Reuter mit einer Soundscape-Improvisation, die langsam von beiden Schlagzeugern unterstützt wird und dann in ein verlängertes Intro von B'Boom übergeht.

Und so geht's dann weiter mit ständig wechselnden Besetzungen, mit Stücken von Adrian Belew's e, von der Stick Man Open und natürlich von King Crimson. Und dann noch ein Stück von Stravinsky zwischenrein.

Das ganze in einem Konzertsaal, in dem der Sitz bei jedem Bass schüttelt und in dem man bei jedem Kick der Bassdrum einen Schlag in den Brustkorb spürt. Um es ganz kurz zu sagen: wir haben uns prächtig amüsiert.

08 März 2014

Ich bin Hacker

CC-BY-SA 3.0 Baggage Master
Auf der Apache OpenOffice Mailing Liste ist es eine FAQ: Ich habe mein Dokument verschlüsselt und das Passwort vergessen, jetzt möchte ich das wieder öffnen. Die Standard-Antwort schreib's neu - die Verschlüsselung ist nicht von Microsoft lag mir auf der Zunge, aber die Dame hatte ein ganzes selbsgeschriebenes Buch in den Limbo gecryptet.

Wie bekommt man also das Passwort zu einer bisher als sicher angesehenen Verschlüsselung raus?
  • Dictionary Attack
  • Brute Force
Also hab' ich mal geantwortet, dass man da einen Passwort Cracker verwendet und einen Link auf John the Ripper. Und eine Kurzanleitung, wie man damit umgeht.

Was wirklich klar war: wer ein ganzes Buch wegcryptet ist kein Computernerd. Der hätte das nicht gemacht und außerdem 20 Sicherungen auf verschiedenen Medien gehalten. Unsere Autorin hatte das nicht - und ihr gutgemeinter Versuch mit der vorcompilierten Windows-Variante (da passiert nix mit einem Doppelklick) endete, wie er enden musste.

Nachdem ich mit der Kurzanleitung auch gepostet hatte, dass sie sich vielleicht vertrauensvoll damit an einen Nerd wenden soll, tat sie mit ihrem Schlamassel das einzig Folgerichtige: sie fragt natürlich mich. Da hätte ich auch selbst draufkommen können.

Zu ihrem nicht enden wollenden Glück war ich aber interessiert genug, um einen Versuch zu wagen, also hab' ich mich mal dran gemacht.
  1. John compilieren. Und da fangen sie schon an, die Probleme: John ist in erster Linie mal Single Thread. Das kann auf Multicores immer nur einen Prozessor benutzen. Ich hab' 4 Kerne mit Hyperthreading, kann also gleichzeitig 8 rechenintensive Prozesse laufen lassen. Das Wiki erklärt aber, wie es geht: MPI benutzen. Dazu muss man schonmal am Makefile rumfummeln und eine Menge Zeug nachinstallieren.
  2. MPI Umgebung installieren:
    apt-get install mpi-default-dev mpi-default-bin
    Naja, war ja nicht schwer.
  3. Wörterbücher finden und installieren. Ich hab' mich für Englisch und eine Liste mit einigen 1000 Passwörtern entschieden, nachdem ich nochmal nachgefragt habe, welche Sprache für das Passwort in Frage kommt.
  4. Den Passwort Hash aus dem ODF-Dokument holen - da hat John schon ein Tool dabei:
    ./odf2john.py Livro.odt > passwd
  5. John starten. Auf 7 Prozessoren, ich möchte ja noch Katzenvideos gucken können:
    mpiexec -np 7 ./john --format=odf passwd
  6. Sehr lange warten. Dabei zuhören, wie die Lüfter in meinem Rechner auf Anschlag drehen. Die Logdatei john.log klärt mich nach einer Minute darüber auf, dass der Singles Shot Mode nichts gebracht hat und nach einer weiteren Stunde, dass der Dictionary Attack fehlgeschlagen ist. Ab jetzt ist es Brute Force.
  7. Nach weiteren 10 Stunden meldet Prozess #4, dass er das Passwort gefunden hat, dass man aber wegen MPI die anderen Prozesse von Hand anhalten muss. Man erkennt also nicht am Rechnergeräusch, dass John was gefunden hat.
Naja, 11 Stunden auf 7 Prozessoren, für ein Passwort mit 7 Kleinbuchstaben - hässlich. Bei 10 Buchstaben kanns wirklich so sein, dass neu schreiben schneller geht.


02 März 2014

Lilypond und Bass-Tabs

Irgendwann kommt jedes Gedächtnis an Grenzen - also schreibt man auch Musik auf. So richtig gefallen hat mir mein Gekritzel aber nicht, also habe ich mich auf die Suche nach flexiblen Notensazt für umsonst gemacht, und Lilypond gefunden.

Lilypond ist für den Notensatz das, was LaTeX für den Satz von mathematischen Texten ist: kein WYSIWYG- sondern ein WYGIWYW-Tool. Die Noten werden mit einer flexiblen Syntax geschrieben, mit einigen Satzanweisungen versehen und dann compiliert. Als Ergebnis bekommt man PDF.

In meinem Fall habe ich mir Systeme mit Noten und Bass-Tabs für einen 5-Saiter herausgelassen - mit wenigen Befehlen kann man aber auch die Tabs weglassen oder auch Akkorddiagramme für Gitarre dazumachen.

Die Notation für eine Stimme ist dabei denkbar einfach: Man schreibt die Notennamen hintereinander auf, dabei kann man auswählen, in welcher Sprache das geschehen soll, meine Auswahl "deutsch" stellt dabei sicher, dass h und b dabei richtig interpretiert werden und dass mit cis ein erhöhtes c und mit des ein vermindertes d gemeint ist.

Die Rhythmik wird mit Zahlen angegeben, c4 sagt aus, dass man eine Viertelnote auf c meint. Lässt man die Tonlänge weg, wird einfach der Wert der letzten Note genommen. Hinweise für die gewünschte Saite werden mit \3 eingegeben, wenn man die weglässt, dann wird die Saite mit dem niedrigsten Bund genommen.

Der Quellcode für die Seite oben ist dann
\version "2.16.0"
\language "deutsch"
\header {
    title = "I Need a Woman (Like Sarah Palin)"
    composer = "The Cube - Darrin Maxwell"
}


cho = {
    \chordmode {
 % Verse
 d2. a4 e1
 d2. a4 e1
 % Verse (Breaks)
 d2. a4 e1
 d2. a4 e1
 % Chorus
 h1:m g a e2 cis:m e1
 % Keyb Solo
 e1
 e1 e:7 a a a2 h
 d1 e d e
    }
}
tune = {
    \relative c, {
 \mark "=1= Verse"
 \repeat volta 2 {
     d8\3
     cis d\3 cis d\3_. a\4 r e ~
     e e e e e'\3 e, e'\3 e\3

     d8\3 cis d\3 cis d\3_. dis\3 r e\3 ~
     e\3 e\3 e\3 e\3 e\3 e\3 e, e'\3
 }
    } \break

    \relative c, {
 \mark "                    =1a= Verse 2 (Breaks)"
 \repeat volta 2 {
     d8\3
     d\3 r4. cis8 ~ cis r e8\3 e\3 r4 r2
     d8\3 d\3 r4. cis8 ~ cis r e8\3 e\3 r4 r2
 }
    } \break

    \relative c, {
 \mark "  =2= Chorus"
 \repeat volta 2 {
     h1
     g
     a
 }
 \alternative {
     { e'2\3 dis\3 }
     { e,8 e e e e e e e }
 }
    } \break

    \relative c, {
 \mark "     =3= Keyb Solo"
 \repeat volta 4 {
     e8\3 e, e e'\3 e, e e'\3 e,
     % e'\3 e, e e'\3 e, e e'\3 e,
 }
 \repeat volta 2 {
     e'2\3 r8 e8\3 ~ e4\3
     d2\3 r8 d8\3 ~ d4\3
     cis2\3 r8 cis8\3 ~ cis4\3
 }
 \alternative {
     { a2 r8 a8 ~ a4 }
     { a8 a a a h h h h }
 }

    } \break

    \relative c, {
 \mark "     =4= Bass Solo"
 \repeat volta 4 {
     d8\3 a d\3 a d\3 a r e ~
     e e'\3 r e\3 a\2 a\2 gis4\2
     d8\3 a d\3 a d\3 a r e ~
     e4 r8 e e e e'\3 e,
 }
    }
}

\layout {
  % In Tabs alles anzeigen
  \override Voice.StringNumber #'stencil = ##f
  % Mehr Space zwischen den Systemen:
  \context {
    \Staff
    \override VerticalAxisGroup #'default-staff-staff-spacing
     #'basic-distance = #12
  }
}
\score {
    <<
 \new ChordNames {
     \tempo 4 = 125
     \cho
 }
 \new Staff {
     \clef "bass_8"
     \time 4/4
     \tune
 }
 \new TabStaff \with { stringTunings = #bass-five-string-tuning } {
     \tabFullNotation
     \tune
 }
    >>
}
\markup {Abfolge: als Intro 8T Pause, Slide nach d als Auftakt - =1= =1= =2= =1a= =3= =4= =1= =2= }
\markup {8T Pause (Git only), Slide nach d als Auftakt - =1=, dann 8tel auf e bis Fadeout }
Lilypond ist für meine kleinen Notenblätter genausogut geeignet wie für komplette Orchesterpartituren.

01 März 2014

Spambox: Aktivieren Sie Ihr Konto: F4-F9-T6-08-G1

Plump, einfach, effizient und an meinem Spamfilter vorbei. Da ist eben nicht viel, auf das man matchen könnte.
Return-Path: <anonymous@webxc43s02.ad.aruba.it>
Received: from bugs ([unix socket])
  by bugs (Cyrus vXXXXX) with LMTPA;
  Sat, 01 Mar 2014 04:55:01 +0100
X-Sieve: CMU Sieve X.X
Received: from smtplqs-out28.aruba.it ([62.149.158.XX] helo=smtplqs-out40.aruba.it)
 by bugs with esmtp (Exim X.XX)
 (envelope-from <anonymous@webxc43s02.ad.aruba.it>)
 id 1WJb0u-0007Lp-Tt
 for xxxx@hampft.de; Sat, 01 Mar 2014 04:55:01 +0100
Received: from webxc43s02.ad.aruba.it ([62.149.145.28])
 by smartcmd03.ad.aruba.it with bizsmtp
 id Y3uu1n00F0cyziu013uu0n; Sat, 01 Mar 2014 04:54:54 +0100
Received: (qmail 16736 invoked by uid 19121497); 1 Mar 2014 03:54:54 -0000
Date: 1 Mar 2014 03:54:54 -0000
Message-ID: <20140301035454.16734.qmail@webxc43s02.ad.aruba.it>
To: xxxx@hampft.de
X-PHP-Originating-Script: 19121497:mailinoo.php
From: Wichtig-paypal <Uopazrtpport@caQsfpaigner.re>
MIME-Version: 1.0
Content-Type: text/html
Content-Transfer-Encoding: 8bit
X-SA-Exim-Connect-IP: 62.149.158.68
X-SA-Exim-Rcpt-To: klaus@hampft.de
X-SA-Exim-Mail-From: anonymous@webxc43s02.ad.aruba.it
X-Spam-Checker-Version: SpamAssassin xxxxxxxx on bugs
X-Spam-Level: *
X-Spam-Status: No, score=1.8 required=5.0 tests=BAYES_05=-0.5,
 HTML_IMAGE_ONLY_04=1.172,HTML_MESSAGE=0.001,HTML_MIME_NO_HTML_TAG=0.377,
 MIME_HTML_ONLY=0.723,RCVD_IN_DNSWL_NONE=-0.0001,RP_MATCHES_RCVD=-0.001,
 TO_NO_BRKTS_HTML_ONLY=0.001,T_REMOTE_IMAGE=0.01 autolearn=no version=X.X.X
Subject: Aktivieren Sie Ihr Konto: F4-F9-T6-08-G1
X-SA-Exim-Version: XXX (XXX)
X-SA-Exim-Scanned: Yes (on bugs)



<img alt="" src="http://www.serica.net/1.png"></p> <p> <u><strong><a href="http://www.thailandamulet8899.com/css/dee/index.php" target="_blank">Aktivieren Sie Ihr Konto</a></strong></u></p> <p> <img alt="" src="http://www.serica.net/2.png">
Das dazugehörige Bild (das ein anständiger Mailreader auf keinen Fall runterlädt) ist das hier:
Das ist fehlerfrei - deshalb wahrscheinlich ein Screenshot direkt von PayPal. Ich sach ja, einfach und effizient. Langsam bekomme ich Angst vor den Spammern, die Intelligenz dieser Leute scheint jetzt höher zu sein als bei ca. 30% ihrer potentiellen Opfer.

30 Januar 2014

Spambox: ohne pädagogische back Boden Barriere

Heute einfach so an meinem Spamfilter vorbei gerutscht:
Hallo liebe,

Mein Name ist Eliana J.Seyang, ich bin 25 Jahre alt, ein Mädchen auf  
der Suche nach einem Mann, der Liebe als Vertrauen und Glauben  
versteht, sondern als eine Möglichkeit, Spaß immer, aber eine gereifte  
Mann mit Sinn für Humor es zu sehen. Ich bin daran interessiert, eine  
Beziehung mit Ihnen, und ich werde auch gerne mehr über Sie wissen.  
Sie sind frei, um mich wieder zu schreiben, so dass ich Ihnen mehr  
über mich selbst mit meinen Bildern zu erzählen.

Bedenken Sie auch, dass Liebe hat keine Farben Barriere, ohne  
pädagogische back Boden Barriere, keine sozio-ökonomischen Barrier,  
religiösen, Sprache, Nationalität oder Abstand Barriere, ist die  
einzige wichtige Sache, die Liebe und Verständnis. Ich warte auf Ihre  
E-Mails und Erklärungen über Sie.

Ich glaube, wir können von hier aus starten. Ich warte, von Ihnen bald  
zu hören, und ich werde dir meine Fotos schicken und sagen Ihnen mehr  
über mich.

Eliana
Ich muss Eliana jetzt wirklich entäuschen - sie bekommt heute keine EMail mit Erklärungen über mir.

20 Januar 2014

Spambox-Perle

Sehr geehrter Amazon Kunde, Wir haben vor kurzem festgestellt, dass verschiedene Computer zu Ihrem Amazon-Konto, das Kennwort und der vorliegenden Schach mehr taient vor dem Anschluss zu verbinden. Jetzt muessen wir die neuen Informationen aus Ihrem Amazon-Konto zu bestaetigen. Wenn nicht innerhalb von 48 Stunden abgeschlossen werden, sind wir gezwungen, Ihr Konto auf unbestimmte Zeit auszusetzen, weil es in eine betruegerische Absicht verwendet werden kann. Vielen Dank fuer Ihr Verstaendnis in dieser Weise. Um Ihr Online-Konto zu bestaetigen:
>> Klicken Sie hier <<
Ich bin doch immer wieder erstaunt, dass die Dumme finden, die der vorliegenden Schach mehr taient vor dem Anschluss verbinden. Social Engineering at it's best.

09 Januar 2014

Geht gar nicht

Heute gesehen beim runterladen der neuesten gparted Live Version:
Der eigentliche Download-Link war viel weiter rechts zu finden, das da ist eine Anzeige, die auf eine Seite verlinkt, auf der man genausowenig mitbekommt, dass man da gparted gar nicht runterladen kann.

Ich wollte nur mal sagen: DAS NERVT. WIE SCHEISSE.

02 Dezember 2013

Bitte aktualisieren Sie Ihre Informationen aussitôt

Heute in meiner Spambox von Konto-Support promTyuuuotion@bhgGHGHF.Yuuiiiiio
 
Sehr geehrter Kunde,

  Einige Informationen auf Ihrem Konto angezeigt, zu fehlen oder falsch sind.
  Bitte aktualisieren Sie Ihre Informationen aussitôt, so dass Sie auch weiterhin zu genießen
  al l die Vorteile von Ihrem PayPal-Konto.
  Wenn Sie Ihre Informationen nicht aktualisieren Innerhalb von 13 Tagen werden wir begrenzen,
   was Sie mit Ihrem PayPal-Konto zu tun.                                                         
  UPDATE
Wenn Sie Hilfe bei der Anmeldung benötigen, um unsere Hilfe-Center gehen,
indem Sie auf den Link Hilfe in der Nähe befindet sich der rechten oberen Ecke einer beliebigen PayPal-Seite.
Mit freundlichen Grüßen
Seems legit.

22 November 2013

Liebes Tagebuch

Ist schon verblüffend, wie schnell so ein Jahr rumgehen kann. Und obwohl eigentlich nichts passiert ist, ist wahnsinnig viel passiert.
  1. Meine Kurve
    Bei meinem Gewicht hat sich nichts, aber auch gar nichts getan. Ich eiere in einem engen Korridor um die 88kg rum, das macht einen BMI von 26. Immer wenn ich etwas mehr habe, trete ich auch die Bremse, wenn ich drunter bin, gönne ich mir auch mal was. Ohne tägliches Wiegen ist das nicht zu machen. Ein Android-Programm namens Libra Weight Manager hilft mir dabei. Von meiner Freßsucht scheine ich mich geheilt zu haben, Hunger wird von mir jetzt auch eher als freundlicher Hinweis aufgenommen mal was zu essen, nicht als Zwang.
  2. Bei Stahl Fatal bin ich ausgestiegen. Ich hab' das jetzt 10 Jahre lang gemacht, irgendwann muss auch gut sein. Wenn Not am Mann ist, helfe ich gerne noch mal aus - als Vollmitglied kann ich mich nicht mehr sehen. Bei drei echt tollen Auftritten war ich dieses Jahr dabei - bei einem war Max Mutzke unsere "Vorgruppe".
  3. Blick vom Hauersee
    Ich war eine ganze Woche auf der Hauerseehütte. Keine Probleme. Naja, Blasen an den Füßen.
  4. Ich war auf dem Bass Camp 2013. Eine rundum tolle Erfahrung. Der Andrang auf das Camp 2014 ist so groß, dass ich wohl keinen Platz mehr finden werde und eigentlich will ich das auch gar nicht. Ich habe genug damit zu tun, das Camp 2013 zu verarbeiten.
  5. Als eine Folge aus Punkt 4 habe ich eine Band gesucht - als Bassist kann ich im Zimmerlein nichts mehr lernen. Gestern hatte ich meine zweite Probe mit The Cube und ich finde, es sieht gut aus. Auf jeden Fall ist mein Übungspensum sprunghaft von 10 Minuten auf 1,5 Stunden am Tag gestiegen. Die Zeit mit Stahl Fatal hat mir sehr geholfen - während dem Spielen gelingt es mir, alle Stimmen gleichzeitig zu hören. Das hilft sehr. Allerdings sind Cues wesentlich weniger deutlich als in einer Percussiongruppe, ich verpasse immer wieder mal einen Tonartwechsel. Auszählen will ich nicht, das macht einen blöden Gesichtsausdruck und die Flexibilität leidet dabei ungemein.
  6. Ich habe im letzten Jahr mein Eindrad fast komplett am Nagel hängen lassen.
  7. Auf dem Dreirad bin ich dafür etwa 2500km gefahren - fast alles, um Ingress zu spielen. Dazu kommen sicher noch ein paar hundert gelaufene Kilometer. Ingress ist ein echt cooles Spiel, aber so langsam hab' ich wohl genug davon.
Und wie jedes Jahr habe ich mir jetzt vorgenommen, hier wieder mehr zu bloggen. Mal guggn.