24 August 2020

Almans

CC-BY-2.0 Marco Verch
Deutschlandhut CC-BY-2.0 Marco Verch
Im Großen und Ganzen sind Begegnungen im Verkehr mit dem Einrad sehr positiv. Durch die schiere Größe des 29" Rades ragt man aus dem Verkehr heraus, der ungewohnte Anblick macht aufmerksam. Oft lassen mir Autofahrer die Vorfahrt - wahrscheinlich schon deshalb, um mich fahren zu sehen. Gelegentlich hupt mir ein Autofahrer auch hinterher, um dann freundlich zu winken. Radfahrer, die mir entgegenkommen, lassen sehr viel Platz. beim Überholen machen sie eher langsam.

Oft wird mir mit anerkennendem Nicken begegnet, ab und zu habe ich auch das Standardgespräch "Ist das schwer?" (Nein, nicht nach über 30 Jahren Einrad) und "Das könnte ich nicht." (Wahrscheinlich schon, man muss halt eine Weile üben). Und selbstverständlich gibt es auch die, die einen - für sie - ganz neuen Witz machen. Einradfahrer kennen alle.

Und dann gibt es, ganz, ganz selten noch die Almans. Die dich lautstark anmeckern, dass Radfahren auf dem Bürgersteig verboten ist. Die dich anmeckern, weil sie jetzt 2 mal mit dem Rad bremsen mussten, weil du viel Platz brauchst. Die meckern, dass Du auf dem Feldweg links fährst. Einer hat mich zwei mal auf dem Feldweg mit dem Auto bedrängt, weil er der Meinung war, ich mache was falsch. Echte Almans.

Ich mache mir über diese Typen mehr Gedanken, als sie verdienen - das ist vielleicht einer auf 1000km...

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