06 August 2006

Nachklapp

Noch mehr Netzfundstücke: Die Offenbach Post Online textet in ihrem Beitrag Erlebnis für Augen und Ohren zu dem Auftritt in Hanau am 30.7.:
Allerdings mag mancher der gut 1 000 Besucher im Schlosspark seine Zeit benötigt haben, um sich in die Inszenierung hineinzufinden. Denn die Auftritte der Ludwigsburger Percussiongruppe "Stahl Fatal" fesselten zwar mit ihrer ungeheuren musikalischen Intensität und optischen Präsenz, doch zunächst fiel es schwer, einen inneren Zusammenhang zwischen den Darbietungen der "Trommler", die auf Plastik- und Stahltonnen, mit Rohren und sogar auf Gießkannen musizierten, und der eigentlichen "Carmina Burana" mit ihren mittelalterlichen Liedern zu finden. Zunächst wirkte das Spiel von "Stahl Fatal" in ihren martialisch-futuristischen Kostümen wie ein Fremdkörper. Doch je länger die Inszenierung dauerte, umso mehr verwischte dieser scheinbare Gegensatz und beide Elemente verschmolzen zu einem stimmigen Ganzen.
Oho! Kritisch. Aber doch auch viel Lob für uns. Der Kreis-Anzeiger weiß noch in Ländliche Tänze, derbe Gesänge und zauberhafte Liebeslieder (Büdingen, 27.7.):
Zusammen mit der seit 1997 aktiven Rhythmusgruppe "Stahl Fatal", die mit Schrottteilen, Regentonnen und Klangröhren an moderne Gladiatoren erinnerten, die irgendwo zwischen Feuer speienden Gauklern und zu Techno tanzenden Ravern anzusiedeln sind, boten sie dem Publikum einen unvergesslichen Abend.
Naja. Techno? Raver? Ich kann nicht meckern, bisher konnte ich nur Lobeshymnen finden.

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